Unter kultureller Identität versteht man das Zugehörigkeitsgefühl eines Individuums oder einer sozialen Gruppe zu einem bestimmten kulturellen Kollektiv.
Dies kann eine Gesellschaft, ein bestimmtes kulturelles Milieu oder auch eine Subkultur sein. Identität stiftend ist dabei die Vorstellung, sich von anderen Individuen oder Gruppen kulturell zu unterscheiden, das heißt in einer bestimmten Anzahl gesellschaftlich oder geschichtlich erworbener Aspekte wie Sprache, Religion, Nation, Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen oder in sonstigen Aspekten der Lebenswelt. Die individuellen Weltanschauungen, die eine kulturelle Orientierung prägen, sind heterogen und können durchaus auch zueinander im Widerspruch stehen.
Quelle: WikipediaKulturelle Identität
Buchmarkt
UNESCO-Initiative: Kinderbücher in indigenen Sprachen gegen das Sprachsterben Die Vereinten Nationen und das IBBY starten ein globales Projekt zum Erhalt gefährdeter Sprachen – mit Kinderbüchern als Schlüssel zur kulturellen Identität. Präsentation 2026 in Ottawa und Frankfurt.
Buchvorstellung
Zwischen Mangobäumen und deutschen Spielplätzen: Nadège Kusanikas Debütroman "Unter derselben Sonne"
Ein Roman wie barfuß durch heißen Staub: Mit leiser Kraft erzählt Nadège Kusanika in „Unter derselben Sonne“ von Kindheit, Migration und weiblicher Selbstbehauptung – poetisch, politisch und voller erzählerischer Würde.
Buchrezension
"Sohn ohne Vater" von Feridun Zaimoglu – Ein bewegendes Porträt über Herkunft, Verlust und Identität
Mit Sohn ohne Vater veröffentlicht Feridun Zaimoglu einen tiefgehenden Roman über die Suche nach Zugehörigkeit, die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und die Verarbeitung von Verlust. Der Autor, bekannt für seine poetisch-kraftvolle Sprache und seine eindringlichen Charakterstudien, verknüpft in diesem Werk persönliche Geschichte mit universellen Fragen nach Familie, Heimat und Selbstverständnis.